Wein und Kulinarik - Ravelli Hotels | Ravelli Hotels

Wein und Kulinarik

Genießen Sie die unwiderstehlichen Aromen des Val di Sole.

Ein Urlaub voller kulinarischer Hochgenüsse


Von Butter über Ricotta bis hin zu Casolét-Käse, von Fleisch und Wurstwaren über Beeren und Honig aus unseren Wäldern bis hin zu weltberühmten Weinen wie Pinot, Traminer und Müller Thurgau – die typischen Trentiner Spezialitäten zeichnen sich durch einen einzigartigen und unvergleichlichen Geschmack aus.

Dabei ändern sich im Val di Sole die lokalen Traditionen und Besonderheiten innerhalb weniger Kilometer und machen so Ihren Urlaub garantiert zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis.


Bauernmarkt

Den ganzen Sommer über findet in den Dörfern Malé, Pellizzano und Cogolo an drei verschiedenen Tagen in der Woche ein Markt mit den Produkten der Bergbauern statt.

Ob Käse, Gemüse oder Wurstwaren – auf dem Bauernmarkt erhalten Sie frische Spezialitäten direkt vom Hersteller.  Es ist eine einzigartige Gelegenheit, die kulinarischen Spezialitäten des Val di Sole direkt bei den Bauern zu kaufen.

Die autochthonen Trentiner Reben

  • Nosiola

    Die Nosiola-Rebsorte wird im Trentino angebaut, genauer gesagt in der Gegend von Toblino, im Valle dei Laghi und Lavis, in der Provinz Trento. Der Name leitet sich vermutlich von seinem an geröstete Haselnüsse erinnernden Aroma ab.  Die meisten Trentiner Winzer keltern trockene Weine. Einige stellen jedoch eine besondere Süßweinspezialität her, den Vin Santo. Dieser Wein hat im Trentino eine große Tradition und weist einen Alkoholgehalt von mindestens 16 Prozent auf. Normalerweise wird er im kleinen Eichenfass ausgebaut.

  • Nosiola

    Die Nosiola-Rebsorte wird im Trentino angebaut, genauer gesagt in der Gegend von Toblino, im Valle dei Laghi und Lavis, in der Provinz Trento. Der Name leitet sich vermutlich von seinem an geröstete Haselnüsse erinnernden Aroma ab. Die meisten Trentiner Winzer keltern trockene Weine. Einige stellen jedoch eine besondere Süßweinspezialität her, den Vin Santo. Dieser Wein hat im Trentino eine große Tradition und weist einen Alkoholgehalt von mindestens 16 Prozent auf. Normalerweise wird er im kleinen Eichenfass ausgebaut.  

  • Müller-Thurgau

    Die Rebsorte Müller-Thurgau verdankt ihre Existenz und ihren Namen dem Schweizer Professor Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau, der sie im Jahr 1882 züchtete.  Der Professor führte in der Forschungsanstalt Geisenheim ab 1882 verschiedene Kreuzungsversuche zur genetischen Verbesserung der Rebe durch. Bis vor nicht allzu langer Zeit glaubte man, dass die Ausgangsreben Riesling und Sylvaner waren, während neuere Studien über die DNA darauf hindeuten, dass die zweite Sorte der Chasselas ist. Die Müller-Thurgau Rebsorte ist in Europa, insbesondere in Deutschland, der Schweiz und Italien, sehr verbreitet und wird auch in neuen Weinbauländern wie Neuseeland gerne angebaut. In Italien wird der  Müller-Thurgau in fast allen Weinregionen kultiviert.  Die wichtigsten Anbaugebiete sind jedoch Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch und Venetien.

  • Manzoni

    Manzoni Bianco oder auch Incrocio Manzoni 6.0.13 ist eine neugezüchtete Weißweinsorte, die von Luigi Manzoni, dem ehemaligen Direktor der Scuola enologica di Conegliano aus den Sorten Riesling und Weißburgunder in den 1930er Jahren entwickelt wurde. Ziel war es, eine genetische Verbesserung der Reben zu erhalten. Und nun darf man sagen, dass der Manzoni eine autochthone Rebe der Provinz Trento geworden ist. Die Rebe erbringt aromatische Weißweine mit Aromen nach Jasmin, Zitronenkraut und Honig. Sie eignet sich aber auch als Verschnittsorte für geschmacklich neutrale Weißweine. Heute wird der Manzoni hauptsächlich im Gebiet von Triveneto angebaut, wo er auch mit DOC-Bezeichnung vertrieben werden darf.

  • Kerner

    Der Kerner ist ein aromatischer Weißwein, dessen Reben im Jahr 1929 von August Herold gezüchtet wurde. Sie sind eine ganz besondere Rebsorte, da sie das Ergebnis einer Kreuzung aus einer Rotwein- und einer Weißweinrebe, genauer gesagt eine Kreuzung aus Trollinger und Riesling sind. Seinen Namen erhielt der Wein nach dem deutschen Arzt und Dichter Justinus Kerner, der berühmt ist für seinen  Wein und seine Gedichte. Kerner-Weißweine ähneln stark dem  Riesling.  Sie haben einen hohen Zuckergehalt, eine milde Säure und zuweilen auch einen leichten Muskatton. Mit seinem fruchtig-feinem Bukett und seiner frischen Säure erinnert der Kerner häufig an frisch gepflückte Äpfel. Er  treibt im Gegensatz zu anderen Rebsorten relativ spät aus, wodurch kein Risiko durch Frühjahrsfrösten besteht. Er kann bis auf eine Höhe von 800 bis 900 Meter angebaut werden und eignet sich daher auch für den Bergweinbau. In Italien wird er vornehmlich  im Eisacktal in Südtirol angebaut, wo er bereits 1993 mit der Herkunftsbezeichnung (DOC) ausgezeichnet wurde.  Der Kerner wird auch für die Sektproduktion nach der Charmat-Methode verwendet.

  • Gewürztraminer

    Zwischen dem 13. Jahrhundert und der frühen Neuzeit war der "Traminer" der berühmteste Wein im Raum Südtirol. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Gewürztraminer-Rebe von ihrem Ursprungsort in Tramin weltweit auf viele Anbaugebiete ausgedehnt. Die Gewürztraminer-Rebe findet ideale Bedingungen auf den kalkhaltigen und tonigen Böden der südlich gelegenen Weinberge von Cortaccia. Aus ihrer Traube keltern die lokalen Winzer einen aromatischen Wein, der durch seinen vollmundigen Charakter überzeugt. Die sehr dichten und kräftigen Aromen vermengen sich mit einer ausgeprägten mineralischen Note, die diesem fast öligen, nach Rosen, Magnolien und Litschi riechendem Wein, eine anhaltende Frische verleiht.  

Die autochthonen Trentiner Reben

  • Teroldego

    Auch der rote Teroldego gehört zu den autochthonen Trentiner Rebsorten. Historischen Quellen zufolge wird er erstmals im 14. Jh. im Rahmen des Konzils von Trento erwähnt, wo er vermutlich von Vertretern des Klerus verkostet wurde. Das Hauptanbaugebiet liegt in der Piana Rotaliana (auch Campo Rotaliano), wo der Fluss Noce im Laufe der Zeit  Geröll und Kies aus dem Val di Non und der Brenta-Gruppe in das Etschtal hinaus geschwemmt hat. In den Weingärten zwischen den Ortschaften San Michele, Mezzocorona. Mezzolombardo und einem Ausläufer nach Roveré della Luna wird der hochwertigste Terlodego gekeltert. Teroldego Rotaliano DOC war die erste kontrollierte Ursprungsbezeichnung, die 1971 in der Provinz  Trentino anerkannt wurde.  

  • Marzemino

    Der Herkunftsort der Rebsorte Marzemino ist im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten. Seit einiger Zeit  geht man davon aus, dass die Rebe aus Marzemin, einem Dorf in Kärnten, stammt. Heute nimmt der Marzemino  einen herausragenden Platz in der Weinlandschaft des Trentino ein und gehört zu den autochthonen Rebsorten. Er zeichnet sich durch eine hervorragenden Qualität aus. Das klassische Anbaugebiet des Marzemino liegt im Vallagarina,  in jenem Abschnitt des Etschtals, der etwa 15 Km südlich von Trento beginnt, bis in die Veroneser Ebene reicht und in dessen Mitte sich die Stadt Rovereto befindet. Die besten Gewächse findet man  in den Anbaugebieten am rechten Ufer der Etsch, vor allem nahe Isera und Mori. Die qualitativ beste Version, der Marzemino Gentile, wurde erst ab Mitte des letzten Jahrhunderts kultiviert. Heute ist Marzemino eine gesetzlich geschützte und kontrollierte Ursprungsbezeichnung (DOC) mit klar festgelegten Anbau- und Qualitätsmerkmalen. Dieser edle Tropfen zeichnet sich durch seinen lebhaften rubin-roten Farbton und ein charakteristisches Blumen- und Früchtebouquet aus.

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